Frage #018

Mir liegt Sport, Bewegung und Gesundheit sehr am Herzen. Hier finde ich liegt in Bochum einiges im Argen. Positiv: es gibt sehr schöne gut ausgebaute Radwege. Das Fahrrad im Alltag in Bochum zu benutzen ist eine Katastrophe. Ich wohne in Bochum Wattenscheid. Hier ist es nicht möglich, Schulen mit Radwegen zu erreichen. Am Schlimmsten finde ich aber die Schwimm- und Badesituation. Die Freibäder, die um 10:00 Uhr öffnen und um 19:00 Uhr ist letzter Einlass. Am Wochenende öffnen sie gar erst um 11:00 Uhr. Und einmal in der Woche ist geschlossen. Bochum hat leider hier die schlechteste Situation. In den Städten rundherum sieht es besser aus. Witten: 6:30 Uhr - 20:00 Uhr, Gruga Bad Essen: 7:00 Uhr - 21:00 Uhr. Leider gab es jetzt die Entscheidung, die Bäder erst ab Juni zu öffnen. Für Triathleten eine Katastrophe. Ich war bisher sehr Treue Schwimmerin in Südfeldmark. Jetzt ist das Maß voll - ich werde auch wie 30-40 Bekannte abwandern.

— via Facebook

Antwort

Hinsichtlich der Radwege muss ein vernünftiges Konzept erstellt und umgesetzt werden. Dabei sage ich aber ganz deutlich, neue Radwege dürfen nicht immer zu Lasten der Fahrspuren für den Autoverkehr gehen. Alternative Routen können sowohl bei den Radfahrern, als auch bei den Autofahrern eine höhere Akzeptanz finden. Keinesfalls dürfen die einzelnen Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt werden.
Ich teile Ihre Auffassung bzgl. der Schwimm- und Badesituation. Hier muss sich dringend etwas ändern! Der Sport hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Die Stadt hat dafür geeignete Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, das ist ihre Aufgabe. Allerdings benötigen wir als Stadt hierfür wieder mehr finanziellen Spielraum. Um diesen wieder zu erreichen, bewerbe ich mich für das Amt des Oberbürgermeisters.

Ihr Klaus Franz

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