Frage #006

Also das Erste was schon mal gar nicht geht, eine Postkarte mit www.fuer-wattenscheid.de in die Briefkästen zu stopfen und dann eine Internetseite mit Bochum zu machen :-( Fauxpas!!!! Wattenscheid das Stiefkind!
Weitere Verbesserungsvorschläge: Wattenscheid braucht einen richtigen Kirmesplatz. Oder lasst es ganz sein mit einer Kirmes, die einfach in die Fußgängerzone geklatscht wird. Sieht nicht schön aus, hat keine Stimmung und auch viel zu wenig Besucher. Lohnt nicht. Macht dafür lieber so Sachen wie Weinfeste, Stadtfeste, Musikveranstaltungen auf dem alten Markt.
Ebenfalls genauso schade ist es, dass Wattenscheid keinen eigenen kleinen Weihnachtsmarkt hat, was sich ehrlich gesagt, für Wattenscheid auch nicht lohnt. Es kommen einfach keine Besucher. Die Buden bleiben leer. Also stellt sich da auch kein Händler hin. Verständlich. Die Veranstaltung jedoch an der Kirche, die an einem Wochenende statt findet, ist hingegen gut besucht. Vielleicht könnte man diese Zeit auf 3 - 4 Tage ausweiten und ordentlich die Werbetrommel rühren. Auf diese begrenzte Zeit dürften auch mehr Besucher kommen und vielleicht würden sich in der Woche dann doch einige andere Händler / Essen- und Getränkewagen dazu gesellen (dürfen).

— Alexandra Leicht

Antwort

Ich denke, man sollte den „Optimierungsbedarf“ in unserer Stadt nicht an Grenzen festmachen. Ob Wattenscheid oder Bochum – wir gehören (leider für manche jedoch lediglich verwaltungstechnisch) zusammen! Und so können wir Veränderungen zum Positiven auch nur gemeinsam erreichen. Daher zu Ihrer Frage:
Ich finde es schade, dass der Gertrudisplatz nicht für seine ursprüngliche Nutzung zu Verfügung steht. Die jetzige Alternative als Innenstadt-Kirmes sollte eigentlich zur Belebung der Wattenscheider Innenstadt beitragen. Leider ist das Konzept nocht nicht ausgereift, sondern trägt eher zur Verärgerung der Anwohner bei. Hier müssen wir nachbessern. Einen eigenen Weihnachtsmarkt für Wattenscheid halte ich auch für wünschenswert. Damit er aber gut angenommen wird, müssen mehr originelle Anreize geschaffen werden, eine Eisbahn von Anfang Dezember bis Januar könnte man sich beispielsweise vorstellen. Ich bin zuversichtlich, dass sich um einen solchen Anker auch Verkaufsbuden ansiedeln würden.

Ihr Klaus Franz

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